Hundesport zur Freizeitbeschäftigung

Tiere sind nicht nur zum Kuscheln perfekt. Tiere, speziell Hunde wollen beschäftigt und bewegt werden. Wie praktisch, dass nicht nur Menschen Sport treiben können, sondern auch Hunde. Hundesport bietet für Mensch und Tier gleichermaßen eine tolle Möglichkeit, sich auszupowern. Mental und körperlich wird beiden Parteien viel abverlangt. Zudem wird der soziale Aspekt nicht vernachlässigt. Hunde lernen mit anderen Hunden friedlich zu kommunizieren, während die Bindung von Mensch und Tier gestärkt wird.

Nur, wenn die Bindung und damit das Vertrauen stark genug ist, können die Erfolge eingefahren werden. Die Auswahl an Sportarten ist nicht nur auf Bällchen holen beschränkt. Für jeden Hund und Rasse, sowie passend zu den Wünschen des Halters, lässt sich der passende Sport finden.

Mit zu den bekanntesten Sportarten gehört wahrscheinlich Agility. Agility zeichnet sich durch ein hohes Maß an Konzentration und Schnelligkeit aus. Die Hunde müssen nicht nur durch einen Parcour rennen, sondern die Reihenfolge beachten und dabei auch keinen Fehler machen.
Als Hundeführer/in hat man die Aufgabe, seinen Hund dem Weg zu zeigen. Im Training absolviert der treue Begleiter zwar mehrmals verschiedene Aufbauten, aber gerade bei Turnieren, sind die Parcoure meistens unbekannt.

Wie wichtig eine gute Erziehung ist, zeigt sich auch darin, dass der Hund ausschließlich durch Körpersprache und Worte gelenkt werden darf.

Weitere, weniger verbreitete Sportarten

Als Alternative zu Agility, ist Flyball auch unter Hundefreunden relativ weit verbreitet. Bei diesem Spiel werden drei Komponenten vereint: Freude am Spiel, Schnelligkeit und Gehorsam. Hunde die gerne Flyball spielen, arbeiten in einem Team. Offiziell treten 2 Teams gegeneinander an. Ziel des Spiels ist es, möglichst schnell durch einen Parcour zu kommen und anschließend einen Auslöser zu drücken, um an einen Ball zu gelangen. Wurde der Ball gefangen, muss der Weg schnellstens zurückgerannt werden.

Unsere Fellnasen haben das Glück, überwiegend als Haushunde leben zu dürfen. Sport muss nicht zwangsläufig bedeuten, sich in Geschwindigkeit zu messen oder viel Zick-Zack zu laufen. Die Ausbildung zum Blindenhund, sowie zum Spürhund, verlangen dem Tier einiges ab. Nützlich für Menschen, die darauf angewiesen sind, ist der Alltag für den Hund ein riesiger Hindernisparcour.

Am Ende des Tages dürfte ein Hund, der tatsächlich täglich arbeiten muss, ziemlich müde sein. Ist das Tier mental ausgelastet, fängt die artgerechte Haltung erst richtig an.

Was haben Mensch und Tier nun von der gemeinsamen Aktivität?

Kleine Einblicke, was der Nutzen der ganzen Aktion ist, haben wir bereits gegeben. Nochmal zusammengefasst lässt sich sagen:
Das Immunsystem wird gestärkt, die Bindung zumTier verbessert und der Mensch bekommt ein bisschen mehr Bewegung.

Für alle Beteiligten eine reine Win-Win-Situation. Besteht zu viel Langeweile nach der Arbeit und man weiß nichts mit seiner Zeit anzufangen, kann Hundesport zum neuen Hobby werden.

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